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Badia a Coltibuono Chianti Classico Riserva 2006er D.O.C.G. |
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| Weinnummer: | ag-80516-2006 | | EAN: | 8008384002018 | | Weingut: | Badia a Coltibuono | | Weinland: | Italienische Weine | | Weinregion: | Toskana | | Weinfarbe: | Rotwein | | Hinweis: | Verkauf nur an Volljährige. | | Google +1: |
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ArtikelbeschreibungHerstellerinformationenProduktbewertungenProduktempfehlungenBadia a Coltibuono Chianti Classico Riserva 2006er D.O.C.G.Der ausschließlich mit einheimischen Rebsorten hergestellte Riserva Badia a Coltibuono ist unser klassischster Wein. Weinkenner schätzen ihn als das Emblem dieses Gebietes. Die alte Tradition des Weines wird bezeugt von der historischen Sammlung, die in den Weinkellern der Abtei aufbewahrt wird. Ein alter der vorhandenen Jahrgänge ist der 1937er, da die vorhergehenden leider während des Zweiten Weltkriegs verloren gegangen sind. Der Riserva wird nur in den Jahrgängen mit den Weinlesen hergestellt. Die wichtigsten Jahrgänge: 59er, 64er, 66er, 71er, 75er, 83er, 85er, 88er, 90er, 93er, 95er, 97er und 99er. Organoleptische Anmerkungen: Tief rubinrote Farbe mit intensiver Leuchtkraft ein herrlich volles, nuancenreiches Duftspektrum, das an Marascakirschen, Muskatnuss, rote Früchte, Veilchen, Schwertlilie und schwarzen Pfeffer erinnert. Warm und weich im Mund, ein Wein von großer Eleganz und Frische, mit reifem Tannin und blumig-fruchtigem Abgang. Sehr nachhaltiger und generöser Nachgeschmack. Reberziehung: Herstellungsgebiet: Monti in Chianti (SI) Name des Weinbergs: Argenina und Montebello Höhe und Lage: 350 m ü . d. M . S ü dosten, Südwesten Bodenbeschaffenheit: durchschnittliche Zusammensetzung, skelettreich Alter des Weinbergs: 25-35 Jahre Reberziehungssystem: Guyot. Dichte (Pflanzen pro Hektar): Zwischen 5500 und 6600 Rebsorten: Sangiovese 90% & Canaiolo 10% Vinifikation: Informationen zum Jahrgang: Der Jahrgang verlief in klimatischer Hinsicht traditionell. Zeiträume mit stabilen Witterungsverhältnissen und atmosphärische Störungen führten im Wechsel zu Temperaturen, die sich im Großen und Ganzen in die historischen Durchschnittswerte einreihen. Die ausgiebigen Regenfälle im Frühling und die sommerliche Hitze trugen dazu bei, dass eine außergewöhnliche Traubenqualität mit ausgezeichneten Konzentrationen erhalten wurde. Die von Hand durchgeführte Lese gestattete eine aufmerksame Selektion. Zeitraum der Weinlese: 7. - 27. Oktober 2004 Methode der Weinlese: Manuell, unter Auswahl aus den günstigsten Lagen Informationen zur Vinifikation: Natürliche Gärung unter Verwendung eigener Hefen, eine mindestens 3 Wochen lange Mazeration auf den Schalen, Umwälztechnik Reifung: 24 Monate in Fässern aus französischer und österreichischer Eiche verschiedener Größe, auf die mindestens 4 Monate Ausbau in der Flasche folgen.
Serviertemperatur: 18°C
Alkoholgehalt: 14,5% |
Der Weinkeller
Inmitten der 50 ha Rebfläche wurde im Ort Monti in Chianti vor drei Jahren der Vinifizierungs-
keller neu erbaut. Schon seit Jahren war deutlich geworden, dass das Gut einen neuen Weinkeller
benötigte. Infolge der vor allem während der letzten zwei Jahrzehnte erfolgten Produktions-
steigerung waren die Produktionsanlagen zwangsweise auf verschiedene Standpunkte innerhalb
des Betriebes verteilt worden.
Neben den rein organisatorischen Schwierigkeiten, die eine solche Situation mit sich brachte,
überstieg die Produktion ganz deutlich die Kapazität der alten Hofgebäude, in denen die
verschiedenen Produktionsphasen der Vinifikation, Reifelagerung und der Abfüllung untergebracht
waren.
Das neue Gebäude sollte nicht nur unter technischen und technologischen Aspekten zur
absoluten Avantgarde gehören, sondern auch unter architektonischen Gesichtspunkten eine
sichtbare Bestätigung für die Passion der Eigentümer für die Kultur des Chianti Classico und die
Jahrhunderte lange Präsenz von Coltibuono in der Anbauzone darstellen. Obwohl bei seiner
Planung Kriterien des Umweltschutzes und des Charakters der Landschaft eine Rolle spielten,
zeigt der Keller ein absolut modernes Gesicht, ein heute geplantes Werk, ausgeführt im Geiste
einer zeitgenössischen Ästhetik, die sich klar an der großen Vergangenheit der italienischen
Architekturtradition inspiriert: der Klassik und er Renaissance.
Der neue Weinkeller in Monti in Chianti ist mit modernster Vinifikationstechnik ausgestattet,
die dafür ausgesucht wurde, hochwertige Weine zu erzeugen und dies auf die einfachste Art
und mit größtmöglicher Effizienz. Eine schonende Behandlung des Traubengutes soll gewähr-
leistet sein, um die Eigenschaften und die Einzigartigkeit der Frucht am besten zum Ausdruck
zu bringen durch den Bau einer Struktur, die nach dem Gravitätsprinzip arbeitet. Es wurden
installiert: ein Sortiertisch, um alle fehlerhaften Trauben zu entfernen ein Transportband für
einen schonenden Weitertransport der entrappten Trauben kleinere Behälter für die separate
Vinifizierung der Trauben aus den verschiedenen Lagen, ein Keltersystem mit hydraulischen
Kolben für die klassische Pressung während der Gärung.
Um Geschmack und Typizität der Coltibuono-Weine zu respektieren und im Laufe der Zeit zu
erhalten, kommen bei der Gärung ausschließlich eigene Hefen zum Einsatz, während der Aus-
bau der Weine in großen Holzfässern und nicht in Barriques erfolgt. Besonderer Wert wird
darauf gelegt, dass der Holzton nicht dominant wird und die Frucht überlagert. Damit werden
die Qualität des Weines unterstrichen und gleichzeitig seine Charakteristika respektiert.
Die Philisophie
Wir sind vier Geschwister, Emanuela, Paolo, Roberto und Guido Stucchi Prinetti, Nachkommen
der alten Florentiner Familie Giuntini, seit 1846 Besitzer der Badia a Coltibuono mit dem dazu-
gehörenden großen Landgut im Herzen der Toskana.
In der bedeutenden Vergangenheit dieser Abtei im Chiantigebiet finden wir tagtäglich
Inspirationen und den Geist, um dieses Unternehmen in seiner Komplexität weiterzuführen.
Ein altes Anwesen wie dieses unter Wahrung seiner großen Geschichte umzugestalten,
betrachten wir als ungemein reizvolle Aufgabe!
Aus den Traditionen schöpfen wir Lehren und die Kultur, die es uns erlauben, uns in sinn-
voller Kontinuität als führendes Unternehmen im Chianti-Land durchzusetzen.
Wir sind uns bewusst, dass die Bedeutung eines Landgutes wie Badia a Coltibuono nicht
nur uns heutige Besitzer betrifft, sondern die Allgemeinheit, und auch alle diejenigen, die,
angezogen und fasziniert vom Öl, den Weinen und dem Landschaftswert, beschließen, uns
zu besuchen. Unsere Aufgabe ist es, den künftigen Generationen dieses Gut zu übergeben,
nicht nur so, wie es auf uns überkommen ist, sondern noch herrlicher und reicher an kultur-
ellem Wert im Vergleich zu den Anfängen.
Das gleiche Bemühen um hochwertige Qualität gilt im Rahmen dieses großen Projektes
auch unseren besten Weinen. In beiden Fällen geht es ausschließlich um italienische Werte,
die an eine von der Renaissance ausgehende, historisch einmalige Entwicklung geknüpft ist.
Die Geschichte
Vor ca. 1000 Jahren gründeten die Mönche von Vallombrosa Badia a Coltibuono, die Abtei
der guten Ernte als einen Ort der Ruhe und Besinnung. Ihr Ursprung geht jedoch bis in die
Zeit der Etrusker zurück, die bereits vor mehr als 2000 Jahren an diesem Ort siedelten. Die
Vallombrosa-Mönche, die einem Benediktiner-Orden zugehörten, hatten im Jahre 1051
begonnen das Kloster zu erbauen und gleichzeitig bereits mit der Anpflanzung von Wein-
bergen in der Gegend des oberen Chianti begonnen.
Im Laufe der Jahrhunderte dehnten sie ihren riesigen Landbesitz immer weiter aus und
entwickelten eine umfangreiche Weinproduktion mit einem blühenden Weinhandel. Im 15.
Jahrhundert erlebte Coltibuono nochmals einen wirtschaftlichen Aufschwung und gelangte
unter der Schutzherrschaft von Lorenzo de‘ Medici zu Wohlstand und Blüte. Als die Toskana
im Jahre 1810 unter der Herrschaft Napoleons stand, mussten die Mönche die Abtei verlassen,
und das Kloster wurde entweiht.
In den darauffolgenden Jahren wurde der Besitz zuerst in einer Lotterie veräußert bis im
Jahre 1846 der florentinische Bankier Michele Giuntini, Großvater des heutigen Besitzers
Piero Stucchi Prinetti, das Anwesen kaufte. Unter der Führung von Piero Stucchi Prinetti
ist der landwirtschaftliche Betrieb gewachsen und konnte sich sowohl in Italien als auch
im Ausland behaupten.
Tochter Emanuela und die Söhne des Hauses, Roberto, Paolo und Guido, setzen heute das
Werk fort, das ihre Vorfahren vor mehr als einem Jahrhundert begonnen haben.
Unter Beachtung der Natur
Nach 10 Jahrhunderten landwirtschaftlicher Tradition, die stets darauf bedacht war, bei
ihrem Schaffen den Schatz ihrer Erde nicht anzugreifen, setzt der Betrieb heute unter
Anwendung der Philosophie der nachhaltigen Entwicklung der Umwelt die Prinzipien des
biologischen Anbaus in die Praxis um. In der Tat hat Badia a Coltibuono als erster unter
den großen führenden Betrieben des Chianti dieses Ziel erreicht. Eine Produktionsrealität,
die gegen die allgemeine Tendenz geht und in einem von der Globalisierung und von der
Abflachung der Vielfalt gekennzeichneten Weinbau-Panorama weiter daran festhält, Wein
als authentischen Ausdruck des Ortes und als angenehmen Begleiter der guten Tafel und
der schönsten Augenblicke in Gesellschaft zu betrachten. Leidenschaft und eine große
Abneigung gegenüber der Kurzlebigkeit sind die Fundamente der Verwaltung eines be-
sonderen Ortes, der von Generation an Generation weitergegeben wurde, unter Beachtung
der kulturellen Werte, ohne dabei auf Forschung und Innovation zu verzichten. Die Erhaltung
der Gesundheit der Weinstöcke, Ausgangspunkt der biologischen Produktion, basiert auf
kontrollierten Grasbewachsungen, die die organische Komponente des Bodens erhöhen,
die Erosion aufhalten und die Pflanzen resistenter gegenüber Krankheiten machen. Die
Pflanzen werden wie in der Vergangenheit mit Pfählen aus lokalem Kastanienholz gestützt
und ausschließlich mit organischen Produkten gedüngt. Mit der gleichen Hingabe pflegt und
erhält der Betrieb die über achthundert Hektar Hochwald, die die Badia umgeben dabei
werden das Wachstum, das Altern und das Ersetzen eines jeden einzelnen Baumes auf-
merksam verfolgt. Diese grüne Lunge beherbergt längst selten gewordene Tierarten, wie
Igel und Stachelschweine, die hier gemeinsam mit den anderen Waldbewohnern leben:
Rehe, Damhirsche, Eichhörnchen und Wildschweine. Von den Baumkronen fliegen junge
Falken und Bussarde auf und des Nachts sind im Mondlicht die Umrisse der Waldkauze und
der Eulen zu erkennen. In Badia a Coltibuono hat sich der Mensch mit der Natur ergänzt,
wobei es ihm gelungen ist, einen der berühmtesten Weine der Welt zu kreieren, unter Be-
achtung der Natur, der Menschen, die in ihr leben, der biologischen Rhythmen und der
Jahreszeiten. Eine pflichtgemäße Wahl, getroffen mit Begeisterung und Bestimmung.  | 
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