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Batasiolo Barolo Vigneto Briccolina 1995er D.O.C.G.

Batasiolo Barolo Vigneto Briccolina 1995er D.O.C.G.


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inkl. 19% MwSt.

(Literpreis: 54,53 Euro)

 x 0,75l Flasche(n)

Weinnummer:ag-80284-1995
EAN:8002820002648
Weingut:Batasiolo
Weinland:Italienische Weine
Weinregion:Piemont
Weinfarbe:Rotwein
Hinweis:Verkauf nur an Volljährige.
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ArtikelbeschreibungHerstellerinformationenProduktbewertungenProduktempfehlungen
Batasiolo Barolo Vigneto Briccolina 1995er D.O.C.G.

Die Nebbiolotrauben, die zur Erzeugung des Corda della Briccolina verwendet werden, gedeihen auf den Hügeln im Gemeindegebiet von Serralunga d’Alba, mitten im Anbaugebiet des Barolo. Nach einer 15tägigen Maischegärung wird der Wein in Barriques gefüllt, wo er mindestens 2 Jahre verweilt. Nach einem weiteren Jahr, in dem der Wein in der Flasche reift, präsentiert er sich mit satter granatroter Farbe, mit einem umfassenden Duft mit Noten von reifen Früchten und Holz. Der Geschmack ist trocken, voll und harmonisch dank des geschmeidigen und samtigen Tannins. Die gute Länge und das Finale sind ausgesprochen angenehm und intensiv.

Alkoholgehalt: 13,5%
Ein wenig Geschichte Das Familienfoto ist ein feierliches Ritual. Vater Antonio, der in der Hocke sitzende Patriarch, zur Feier des Tages immer mit Hut, Krawatte und mit rigoros weißem Hemd. Seine Hand streichelt den Hund, seinen treuen Begleiter an den langen Tagen der mühsamen und einsamen Arbeit bei der Bearbeitung und Pflege der Weinberge. Als Rahmen um ihn herum, der sich wie ein König in seinem eigenen Haus fühlt, seine Frau und seine acht Kinder. Eine keineswegs ungewöhnliche Kinderzahl in einer Welt, die abhängig ist von der Zahl der fleißigen Hände. Viele Arbeitskräfte - großer Reichtum. Eine Behauptung, die Bestätigung findet in der noch nicht abgezeichneten Zukunft, aber im Stolz einer noch vereinten Familie präsent ist, als im Umland der Lockruf der Fabriken die in der Identitätskrise befindliche Gesellschaft spaltete. Am Boden liegt der Schnee für eine stimmungsvolle Weihnacht. Alle zusammen. Mit unbeschwerter Heiterkeit. So, wie einst. Der Keller Es ist fast wie in einer Krypta, wo feierlich jene alten Alchimien vollzogen werden, die den Most in hochwertige Weine verwandeln. Dies ist allerheiligste Stätte, wo die Kellermeister die Trauben auslesen und dem Brodeln der Gärungsprozesse in den großen Eichenfässern lauschen. Der Keller ist der Sammelplatz, wo das Lesegut aller Weinberge der großen Landgüter, eintrifft, einst auf Karren, die von großhörnigen Ochsen gezogen wurden, und heute auf schnelleren Transportmitteln, die das soeben gelesene Traubengut zur Kelteranlage bringen. Der alte Keller, mit seinen alten Eichenfässern, die in schmalen Gängen mit gedämpfter Beleuchtung nebeneinander aufgereiht und schön anzusehen sind. Der moderne Keller, der sich den immer größeren und anspruchsvolleren Bedürfnissen des Marktes anpasst, auf dem der Faktor Qualität eine unverzichtbare Konstante ist, eine primäre Notwendigkeit, um ein einwandfreies, homogenes, qualitativ stabiles Produkt zu erhalten. Deshalb die modernsten Ausstattungen, die auf die besten Technologien zugreifen. Das neue Image, das sich nicht verdeckend über das alte legt, sondern daneben steht, besteht aus glänzendem Stahl, automatischen Anlagen und elektronischen Kontrollen. Vergangenheit und Zukunft leben gemeinsam in dem Bild einer effizienten und dynamischen Gegenwart, die es vermag, bei der Eroberung neuer Märkte mit den härtesten Mitbewerbern zu konkurrieren. Ein Weinberg und seine Umgebung Der Wein ist eine Gabe des Bodens. Ein guter Wein ist eine kostbare Gabe eines Bodens mit raren Vorzügen. Oft einzigartig und unnachahmbar. Der Piemont ist eine italienische Region, die eine besondere Entwicklung in der Gestaltung ihrer Bodenschichten hatte und aufgrund einer Reihe von ebenso glücklichen wie unergründlichen Zufällen ist der Boden des Piemonts wegen seiner Beschaffenheit hervorragend für den Weinanbau geeignet. Innerhalb der Region bilden dann noch besondere Merkmale der Bodenbeschaffenheit weitere begrenzte Gebiete, in denen sich im Verlauf der Zeit ein spezialisierter Anbau entwickelt hat. Ein Gebiet insbesondere ist heute bekannt als goldenes Vieleck aufgrund der Kostbarkeit der Produkte die dort entstehen. Die Langhe, eine Hügelregion, die sich an die Meeralpen anlehnt und deren Hügel Treppen zum nahen Ligurien bilden und sich wie lange, oft sehr steile Hügelzungen (daher der Name) erstrecken und den Lauf der Flüsse Bormida und Tanaro skandieren. Die verschiedenen aufeinander folgenden Sedimentationen infolge der Evolution der Erde, haben Böden geschaffen, die aus Ablagerungen von lehmigem Mergel, mit dazwischen liegenden gräulichem Sandstein und Sandschichten, oder aus verschiedenfarbigem Sandstein bestehen, die charakteristisch eng abgegrenzte lokale Gebiete kennzeichnen. Die Bodenbeschaffenheit ist ein primäres Element bei der Übertragung der besonderen Charakteristiken einzelner Produkte (Duft, Reifezeit, Alkoholgehalt, Robustheit, Langlebigkeit…). Auf diesem außergewöhnlichen Nährboden hat seit Menschengedenken eine der ursprünglichsten Rebsorten, reich an Duft- und Geschmacksnoten, ihre Wurzeln geschlagen: der Nebbiolo. Entstehung des Mythos Barolo Die Weinbaukultur in den Hügeln und am Fuß der Berge des Piemonts geht auf ferne Zeiten zurück mit Zeugnissen aus der römischen und hochmittelalterlichen Epoche. Durch die Arbeit der Benediktinermönche, die erworbenes und unbebautes Land urbar machten, entwickelte sich die Kultur der planmäßigen Entwaldung, wobei immer größere Gebiete für den Anbau eingenommen wurden. Die Bedeutung des Weinanbaus nahm zwar im Verlauf der Zeit zu, bewegte sich aber immer im Rahmen eines lokalen oder familiären Verbrauchs. Noch bis Anfang des 19. Jahrhunderts war das Interesse für dieses Produkt recht schwach, das von nur wenigen Freunden mit Leidenschaft betrachtet wurde, die dessen Qualität schätzten und dessen große Potentialität erahnten. Dabei denken wir gern an Camillo Benso zurück, der bei den meisten als feinsinniger Politiker und Protagonist bei der Vereinigung Italiens bekannt ist, aber hierzulande eher bekannt ist als umsichtiger Landwirt und tüchtiger Verwalter seiner und anderer Unternehmen, die er ausbaute, indem er neue spezielle Weinberge anbaute. Er modernisierte die Keller und machte sich die Professionalität eines Önologen zunutze, den er aus dem nahen Frankreich hierher kommen ließ, damit dieser den rauen Nebbioloweinen ein neues Gepräge verleihen konnte. Es war wahrscheinlich der erste technologische Eingriff, der zur Herstellung und Entstehung des Barolo führte. Man muss bedenken, dass damals fast alle Grundstücke dem piemontesischen Adel gehörten, dem die Menge lieber war als die Qualität, und lediglich dank des Zutuns einiger weniger Aufgeklärter begann man, sich der Verbesserung eines Produktes, das bisher nur für weniger anspruchsvolle Gaumen bestimmt war, zuzuwenden. Dass der Nebbiolo den Namen Barolo erhielt, ist auf die liebevolle Geste einer eisernen Dame zurückzuführen, nämlich Giulietta Vitturnia Colbert, Frau von Tancredi Falletti, Marchese der Gemeinde Barolo.Die Freundschaft und Interessengleichheit zwischen der Marchesa und dem Grafen von Cavour ist ein einzigartiger Zufall, der zur Entstehung eines Mythos führte. Dabei sein In dem Moment, wo der Barolo auf der Tafel der Savoyer und des anspruchsvollen piemontesischen Adels, sowie auch in den prestigevollen Residenzen der benachbarten Lombardei erschien, verbreitete sich die Vorliebe für diesen Nektar der Langhe rasch und plötzlich. Die Nachfrage nahm zu, der Markt bildete sich, die umsichtigsten Bauern erweiterten ihren Anbau und bepflanzten Hügelhänge, die bisher noch von Wald beherrscht wurden, mit Rebreihen der seit jeher unter dem Namen Nebbiolo bekannten Sorte. Ein Name übrigens von zweifelhafter Herkunft. Romantiker verbinden ihn mit der melancholischen Atmosphäre der herbstlichen Langa, wenn während der Weinlesen die ersten Nebelschwaden über das Land ziehen. Andere, die vielleicht etwas realistischer sind, meinen, dass der Name von jenem hellen Rauhreif stammt, der die Beeren umhüllt und ihnen ihr typisches blasses Aussehen verleiht. Die Produktion des Barolo wurde zu einem guten Geschäft, und Weine aus Weinbergen, die in ihrer Beschaffenheit nicht typisch waren, als Barolo zu vermarkten, wurde zu einer Gewohnheit, die sich immer mehr verbreitete. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Maßnahmen zum Schutz des Weines Nebbiolo und eine Begrenzung des Barolo-Anbaugebietes gefordert. Lokalpatriotische und vor allem aber wirtschaftliche Interessen führten zwar zunächst zur Gründung der Genossenschaft zum Schutz der Weine Barolo und Barbaresco, aber erst im Jahre 1966 erhielten diese beiden Weine ihr kontrolliertes Ursprungsgarantiezeichen (DOC) und 1980 die kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung (DOCG). Heute in diesem kontrollierten Gebiet drin zu sein, bedeutet, zu einer wirklich exklusiven Elite auf weltweiter Ebene zu gehören und die unbezweifelbaren Vorteile genießen zu dürfen, wobei diese natürlich an strenge Produktionsvorschriften gebunden sind. Die großen Weinberge Dem Besten sind keine Grenzen gesetzt. Das DOCG-Anbaugebiet des Barolo liegt innerhalb von 11 Gemeinden, die den Ort Barolo umlagern, der allerdings von einem imposanten und gut erhaltenen Schloss, das die umliegenden Hügel und Täler beherrscht, geschützt wird. Innerhalb dieses begrenzten Gebietes, gibt es einige besonders gute Positionen, die nicht ohne Stolz von ihren Besitzern als die großen Weinberge bezeichnet werden. Kleine Grundstücke, die aufgrund ihrer besonderen Ausrichtung, ihrer Hanglage und ihrer Bodenbeschaffenheit optimale Bedingungen für eine erstklassige Produktion bieten. Von hier kommen die absolut besten Etiketten her. La Morra, mit mehr als 680 Hektar Fläche, die mit Wein bebaut ist, von denen gut 383 Hektar dem Barolo DOCG vorbehalten sind, gehört zu den Gemeinden mit der größten Ausdehnung und etikettiert mehr als 30% der gesamten Produktion. In diesem Gebiet sind gut 230 eingetragene Betriebe ansässig und genau hier an dieser Stelle, die auch von der Natur her besonders schön ist, befindet sich auch der Hauptsitz der Kellerei Batasiolo. Hier in dem Vorort Annunziata liegt mit über 100 Hektar Weinbergen eines der Unternehmen, die zu Recht zu den bedeutendsten in diesem Gebiet gehören. Hierher gelangen alle Trauben aus den Besitztümern, den sogenannten Beni, die ihre strategische Position in den besten Lagen haben, oftmals innerhalb jener Gebiete der großen Weinberge, die in der ausdrucksvollen Volkssprache mit dem Superlativ marca leone bezeichnet werden. Beschreibung der Weinberge Im Gemeindegebiet von Serralunga d’Alba – Höhe: 404 m.ü. d.M. Rebstock Nebbiolo für Barolo 01.63.00 Hektar Es handelt sich hier um einen kleinen Weinberg mit Südwest-Ausrichtung auf den Hügeln oberhalb des Ortes Serralunga. Gekennzeichnet durch einen lehmhaltigen Boden, reich an grauem Mergel mit Sandvorkommen, die das Endprodukt verfeinern.




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