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Österreichische WeineAuf einer Fläche von etwa 45.533 Hektar spielt sich der Weinanbau in Österreich ab. Hiervon sind zwei Drittel mit weißen und ein Drittel mit roten Rebsorten bestockt. Tafeltrauben spielen für Österreichische Weine eine sehr untergeordnete Rolle. Die 2,5 Millionen Hektoliter Wein werden überwiegend im Inland konsumiert. Staubiger steht für einen der beliebtesten Österreichische Weine und bedeutet so viel wie Federweißer junger Wein. Da bei diesen Österreichische Weine die Gärung noch nicht vollständig abgeschlossen ist, enthalten diese trüben Österreichische Weine noch Kohlensäure. Ferner ist noch nicht der gesamte im Most enthaltene Zucker zu Alkohol vergoren. Im Vergleich zum Sturm, der für einen Wein in einer noch früheren Gärungsphase steht, ist der Staubiger herber. Anfangs schmeckt der Sturm wie eine Art Traubenlimonade oder wie ein süßer Schaumwein. Der noch vorhandene Zucker kaschiert in diesen Österreichische Weine den entstandenen Alkohol sehr erfolgreich, wodurch dieser relativ unbemerkt aufgenommen werden kann. Der Alkoholgehalt liegt gerade mal bei 4% bis 5%.
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Der süße und süffige Federweißer wird meist aus weißen Trauben, zumeist Siegerrebe, Bachus oder Ortega, hergestellt. Synonyme für diese Österreichische Weine sind Sauser, Rauscher, Vino Nuovo oder Bitzler. Der Heuriger bezeichnet neben einem Jungwein auch die Buschenschank, die diesen vertreibt. Heurig bedeutet hierbei diesjährig. Deshalb wird der Heurige nach einem Jahr zum "Alten". Im Gegensatz zum Federweißen oder Staubiger ist die Gärung bei diesen Österreichische Weine komplett abgeschlossen. Diese Österreichische Weine sind leicht und spritzig. Sehr angetan sind Weinkenner auch von Österreichische Weine aus grünem Veltliner. Die weiße Traube wird außerhalb von Österreich, abgesehen von Ungarn, Tschechien und Slowakei, kaum angebaut. Diese Österreichische Weine bestechen durch ein intensives Bouquet sowie anhand ihrer Frische. Angenehme Aromen nach Tabak und weißem Pfeffer können als typisch bezeichnet werden. Ferner kann auch der Geschmack nach Citrus und Pfirsich wahrgenommen werden. Der Welschriesling ist die meist verbreitete weiße Rebsorte nach dem grünen Veltliner. Diese Österreichische Weine stehen für einen fruchtigen, rassigen und leichten Sommerwein, der in der Heimat gerne mit Soda oder Mineralwasser vermischt wird. Der Duft geht in die Richtung von Nuss und Heu. Weitere Österreichische Weine werden nach Qualitätskategorien unterteilt. Aufsteigend handelt es sich hierbei um die Steinfeder-, Federspiel- und Smaragdweine. Die Qualitätsstufe richtet sich insbesondere nach dem Mindestmostgewicht. |
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