Wein und mehr - Einkaufen beim Weinshop Vinondolo

Bereits in der 4ten Generation ist die Familie Gallicchio im Weinhandel tätig und bietet zu dem ein großes Sortiment an Grappa und Feinkost Spezialitäten an. In der Vergangenheit lagen im Weinsektor der Schwerpunkt auf italienische Weine, Grappa und italienische Spezialitäten. Das Wein- und Feinkostsortiment wurde inzwischen auf Weinländer Frankreich, Spanien und Portugal erweitert. Zum Grappa kamen nun auch weitere Spirituosen, wie Brandy, Cognac und Whisky dazu. Auch das Feinkostsortiment wurde durch viele Delikatessen und Spezialitäten aus Deutschland, Spanien, Frankreich, England, Schweiz und Belgien vergrößert. Das Sortiment wird auch in Zukunft stetig ausgebaut, um so viele Kundenwünsche wie möglich bedienen zu können. Bitte informieren Sie uns über Ihre Verbesserungsvorschläge zum Sortiment und Shop, da wir stets bemüht sind, unsere Qualität in allen Bereichen zu verbessern.

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Italienischer Wein

Italien ist knapp hinter Frankreich das drittgrößte Weinanbauland der Welt und bringt ebenfalls viele Spitzenweine hervor. Die beliebtesten Rebsorten sind Sangiovese, Montepulciano, Barbera, Nebbiolo, Nero dAvola und Syrah. Zudem warten viele alte Rebsorten auf ihre Wiederentdeckung und Ausbau. Bekannte Weinregionen für den Wein aus Italien sind die Abruzzen, Apulien, Basilikata, Emilia Romagna, Friaul, Kampanien, Latium, Lombardei, Marken, Molise, Piemont, Sardinien, Sizilien, Toskana, Trentino-Südtirol, Umbrien und Venetien. Italienischen Qualitätsweine sind als DOC (Denominazione di Origine Controllate) bzw. DOCG (Denominazione di Origine Controllata e Garantita) Weine ausgezeichnet.

Spanischer Wein

Wenn es nach der Anbaufläche geht, ist Spanien mit ca. 1,2 Millionen Hektar, das grösste Weinbauland der Welt. Spanien liegt aber aufgrund des trockenen Klimas, mit seiner Weinproduktion immer noch hinter Italien und Frankreich. Seine beliebtesten Rebsorten sind Airén, Garnacha, Tempranillo, Carinena und Parellada. Bekannte Weinregionen für den Wein aus Spanien sind Alicante, Bierzo, Calatayud, Campo de Borja, Carinena, Jumilla, La Mancha, Mallorca, Navarra, Penedes, Priorato, Rias Baixas, Ribera del Duero, Rioja, Rueda, Somontano, Terra Alta, Tierra de Cadiz, Tierra de Castilla, Toro, Utiel Requena, Valdeorras, Valdepenas, Valencia und Yecla. Spanische Qualitätsweine werden nach verschiedenen Qualitätskategorien eingestuft, so etwa DOCa (Denominación de Origen Calificada) mit strengen formalen Bedingungen, zu der Rebsortenauswahl, Anbauvoraussetzungen und Erträgen. Oder dem DO (Denominación de Origen), welche den staatlichen Quantitätsnormen und dem typischen lokalen Weinanbau entsprechen müssen.

Französischer Wein

Frankreich ist das zweitgrößte Weinanbauland der Welt und hat eine tief verwurzelte Weinkultur. Mit seinen fast nicht zu zählenden Rebsorten gehört die französische Weinproduktion noch immer zur Weltspitze. Die beliebtesten Rebsorten sind Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot, Sauvignon Blanc, Grenache oder Auxerrois. Bekannte Weinregionen für den Wein aus Frankreich sind Bergerac, Bordeaux, Burgund, Languedoc, Loire, Provence, Rhone, Süd-West. Die Weine aus Frankreich unterliegen im Schwerpunkt dem AOC (Appellation dorigine contrôlée) Kontrollsystem, welches zum Beispiel gewährleistet das der Wein auch aus dem im Etikett stehenden Weinbaugebiet kommt und nur zugelassene Trauben beinhaltet.

Portugiesischer Wein

Nach langer Zurückhaltung hat sich Portugal in den letzten Jahren zu einem aufstrebenden und innovativen Weinland entwickelt. Seine beliebtesten Rebsorten sind Arinto, Encruzado, Periquita, Fernao Pires, Roupeiro und Touriga Nacional. Bekannte Weinregionen für den Wein aus Portugal sind Algarve, Karavellen, Lisboa, Peninsula de Setubal, Port, Vinho Verde. Portugiesische Qualitätsweine sind als DOC (Denominacao de Origem Controlada) und unterhalb des Doc Statuses als IPR (Indicacao de Proveniencia Regulament Ada) ausgezeichnet.

Neuseeländische Weine

Der Weinbau in Neuseeland ist insbesondere aufgrund der produzierten Chardonnays und Sauvignons weltberühmt. Die gesamte Rebfläche beläuft sich auf etwa 50.000 Hektar. Auf der Insel liegt der Weinkonsum bei etwa 12,2 Litern pro Kopf. Mit großem Abstand (ca.87%) werden weiße Neuseeländische Weine exportiert. Dagegen verlassen lediglich 10% der roten Neuseeländische Weine die Landesgrenzen. Der Großteil der Weinerzeuger befindet sich in der Südinsel Christchurch. Die größte Anbaufläche entfällt auf den Sauvignon Blanc. Sie stellt eine Kreuzung von Traminer und Chenin Blanc dar. Sortenrein stehen Neuseeländische Weine aus Sauvignon Blanc für einen frischen Wein, mit pikanten, eigenwilligen Stachelbeer- und Johannsibeeraromen sowie auch Noten nach frisch gemähtem Gras und einem unnachahmlichen Mineralton. Es wird vermutet, dass die bekannte Rebsorte Cabernet Sauvignon aus einer natürlichen Kreuzung des Sauvignon Blanc und Cabernet Franc entsprang. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Neuseeländische Weine aus Chardonnay. Der edle Tropfen weist eine gelbe Farbe mit grünen Schattierungen auf. Fein schmelzige Aromen mit Anklängen von Nüssen sowie runden Vanillenoten charakterisieren diese Neuseeländische Weine. In der Nase finden zudem tropische Aromen von Ananas, Apfel und Melone sowie Karamell-Anklänge zueinander. Am Gaumen setzen sich die frischen Melonen- und Apfelaromen fort. Diese Neuseeländische Weine besitzen einen mittleren Körper nebst einer wunderbaren Textur und sind frisch im Abgang. Der Traminer steht aufgrund seiner geringen Erträge für hochwertigste Neuseeländische Weine. Aus der Traube lassen sich sowohl gewöhnliche wie auch hochfeine Neuseeländische Weine erzeugen. Zumeist weist der Gewürztraminer eine relativ milde Säure und einen beachtliche Alkoholgehalt auf. Der Duft Neuseeländische Weine aus Traminer erinnert an abblühende Rosen. Mitunter nimmt die Nase Aromen von Veilchen, Akazienblüten, Quittengelee, Marzipan, Honig Maracuja oder Bitterorange wahr. Der herb-würzige Fruchtgeschmack macht Neuseeländische Weine aus Traminer zu einem sehr aromatischen Wein. Sehr gerne wird auch die Rebsorte Pinot Gris angebaut. Im Bukett sind Neuseeländische Weine aus der weißen Traube voll und delikat, in der Säure mild und im Geschmack aromatisch, kräftig und würzig.

Südafrikanische Weine

Der Weinbau in Südafrika reicht bis in das Jahr 1652 zurück. In der heutigen Zeit haben Südafrikanische Weine ihren Ursprung in der Provinz Westkap. Granitböden und Malmesbury-Schiefer eignen sich neben dem mediterranen Klima hervorragend für die Produktion Südafrikanische Weine. Die Südafrikanische Weine zeichnen sich insbesondere durch ihren frischen und fruchtbetonten Geschmack aus. Insbesondere der Cabernet Sauvignon ist weit über die Landesgrenzen bekannt. Diese Südafrikanische Weine erweisen sich in den ersten Jahren mit einem kräftigen Bouquet als rau, frisch uns zumeist tanninbetont. Mit zunehmender Reifung kommen bei diesen Südafrikanische Weine Aromen von schwarzen Johannisbeeren sowie Anklänge von Lakritze und grünem Paprika zum Vorschein. Da diese Südafrikanische Weine regelmäßig im Eichenfass gelagert werden, treten zudem feine Vanille- und Röstaromen hinzu. Typisch für die genannten Südafrikanische Weine ist deren Langlebigkeit. Durch die Lagerung gewinnen die Südafrikanische Weine an Vielschichtigkeit wobei sich Tannine im Laufe der Jahre als samtiger erweisen. Die Rebsorte Cabernet Sauvignon beansprucht 25% der Rotweinfläche des Landes. Südafrikanische Weine welche aus der Rebsorte Pinotage hergestellt werden, sind in der Farbe dunkel, betont fruchtig mit Aromen von Blaubeeren, Pflaumen oder Bananen. Diese Südafrikanische Weine sind auch durch eine leichte Bitternote gekennzeichnet. Südafrikanische Weine die auf der Rebsorte Merlot basieren, schmecken würzig nach Pflaume und Tönen weiterer eingekochter Früchte. Die leicht herben, kraftvollen Südafrikanische Weine benötigen zur Entfaltung ihres Geschmacks eine mehrjährige Lagerung. Die Shiraz-Weine aus Südafrika sind dunkelfarbig, reich an Tanninen und vornehm würzig, allerdings auch vollmundig und schwer mit würzigen, bittersüßen Beerenaromen. Während des weiteren Reifeprozesses entwickeln diese Südafrikanische Weine Wild- und Pfefferaromen. Südafrikanische Weine, die anhand der Rebsorte Cabernet Franc hergestellt wurden sind leicht, besitzen eine ausgeprägte Frucht, wobei der Weinduft an Beerenholz und Himbeeren erinnert.

Österreichische Weine

Auf einer Fläche von etwa 45.533 Hektar spielt sich der Weinanbau in Österreich ab. Hiervon sind zwei Drittel mit weißen und ein Drittel mit roten Rebsorten bestockt. Tafeltrauben spielen für Österreichische Weine eine sehr untergeordnete Rolle. Die 2,5 Millionen Hektoliter Wein werden überwiegend im Inland konsumiert. Staubiger steht für einen der beliebtesten Österreichische Weine und bedeutet so viel wie Federweißer junger Wein. Da bei diesen Österreichische Weine die Gärung noch nicht vollständig abgeschlossen ist, enthalten diese trüben Österreichische Weine noch Kohlensäure. Ferner ist noch nicht der gesamte im Most enthaltene Zucker zu Alkohol vergoren. Im Vergleich zum Sturm, der für einen Wein in einer noch früheren Gärungsphase steht, ist der Staubiger herber. Anfangs schmeckt der Sturm wie eine Art Traubenlimonade oder wie ein süßer Schaumwein. Der noch vorhandene Zucker kaschiert in diesen Österreichische Weine den entstandenen Alkohol sehr erfolgreich, wodurch dieser relativ unbemerkt aufgenommen werden kann. Der Alkoholgehalt liegt gerade mal bei 4% bis 5%. Der süße und süffige Federweißer wird meist aus weißen Trauben, zumeist Siegerrebe, Bachus oder Ortega, hergestellt. Synonyme für diese Österreichische Weine sind Sauser, Rauscher, Vino Nuovo oder Bitzler. Der Heuriger bezeichnet neben einem Jungwein auch die Buschenschank, die diesen vertreibt. Heurig bedeutet hierbei diesjährig. Deshalb wird der Heurige nach einem Jahr zum "Alten". Im Gegensatz zum Federweißen oder Staubiger ist die Gärung bei diesen Österreichische Weine komplett abgeschlossen. Diese Österreichische Weine sind leicht und spritzig. Sehr angetan sind Weinkenner auch von Österreichische Weine aus grünem Veltliner. Die weiße Traube wird außerhalb von Österreich, abgesehen von Ungarn, Tschechien und Slowakei, kaum angebaut. Diese Österreichische Weine bestechen durch ein intensives Bouquet sowie anhand ihrer Frische. Angenehme Aromen nach Tabak und weißem Pfeffer können als typisch bezeichnet werden. Ferner kann auch der Geschmack nach Citrus und Pfirsich wahrgenommen werden. Der Welschriesling ist die meist verbreitete weiße Rebsorte nach dem grünen Veltliner. Diese Österreichische Weine stehen für einen fruchtigen, rassigen und leichten Sommerwein, der in der Heimat gerne mit Soda oder Mineralwasser vermischt wird. Der Duft geht in die Richtung von Nuss und Heu. Weitere Österreichische Weine werden nach Qualitätskategorien unterteilt. Aufsteigend handelt es sich hierbei um die Steinfeder-, Federspiel- und Smaragdweine. Die Qualitätsstufe richtet sich insbesondere nach dem Mindestmostgewicht.

Deutsche Weine

Sehr beliebt unter den weißen Deutsche Weine ist der Riesling. Die Farbe dieser Deutsche Weine reicht von blass-gelb mit Grünstich bis hin zu goldgelb. In den jüngeren Jahren zeichnen sich Deutsche Weine aus Riesling durch nuancenreiche fruchtige Aromen, wie Zitrone, Limone, Grapefruit, Pfirsich, Passionsfrucht und Apfel aus. Mit der Zeit weichen die Fruchtaromen zugunsten von mineralischen und Bodentönen. Durch zunehmende Reife erhalten diese Deutsche Weine zudem eine Petrolnote. Als rassig, stahlig, frisch und mineralisch werden diese Deutsche Weine häufig beschrieben. Auch der Roseewein Weißherbst gehört zu den beliebten Deutsche Weine. Die Frische sowie eine mild-fruchtige Komposition zeichnen diese Deutsche Weine aus. Zumeist liegt dem edlen Tropfen die Rebsorte Spätburgunder zugrunde. Typisch ist der an Brombeeren erinnernde Burgunderduft. Unter den Rotweinen werden auch Deutsche Weine aus Dornfelder gerne getrunken. Hierbei ist der Ausbau als trockener wie auch als halbtrockener Rotwein üblich. Diese Deutsche Weine werden durch intensive Fruchtaromen wie Brombeere, Holunder und Sauerkirsche beschrieben. Zumeist handelt es sich hierbei um harmonische, geschmeidige und gehaltvolle Deutsche Weine. Auch der blaue Portugieser ist hierzulande eine sehr geschätzte rote Rebsorte. Diese Deutsche Weine gelten als angenehm, süffig, frisch und vollmundig. Entgegen ihrem Namen kommt die Rebsorte nicht aus Portugal. Im verhaltenen Duft dieser Deutsche Weine finden sich Anklänge von Beerendüften wie Himbeere, Heidelbeere, Johannisbeere und Erdbeere, mitunter auch Sauerkirsche oder ein Pfefferton. Die Rebsorte Regent steht für eine der verheißungsvollen Neuzüchtungen. Die rote Traube liefert feurige, stoffige, durchgegorene, beinahe südländische Weine. Deutsche Weine aus Regent beinhalten Aromen von Johannisbeeren und Kirschen. Als Essensbegleiter sind ferner die Burgundertypen Früh- und Spätburgunder, Weißburgunder sowie Grauer Burgunder gern gesehen. Frühburgunder stehen für ziegel- bis dunkelrote Deutsche Weine, in denen Fruchtaromen wie Brombeere, schwarze Johannisbeere, Kirsche, Himbeere aber auch Mokka zu finden sind. Er schmeckt samtig und besitzt zumeist eine angenehme Säure und Würze sowie einen vollen Körper. Der Weißburgunder gilt als hellster unter den Deutsche Weine. Typisch ist hierbei sein nussiges Aroma. Im Regelfall verfügt dieser über einen kräftigen Körper und einer feinrassige Säure. Werden diese Deutsche Weine nicht allzu alkoholreich hergestellt, lassen sich Nuancen von Apfel, Aprikose, Quitte, Zitrusfrüchten und Birne herausschmecken. Grauburgunder repräsentieren dagegen meist trockene, mittelkräftige und etwas säurebetonte Deutsche Weine. Der Graue Burgunder verströmt wunderschön dezente Duftnoten nach Mandeln oder Honig. Geschmacklich sind diese Deutsche Weine reich an Körper und Extrakt mit schwacher Säure und ab und an rauchigem Aroma. Die hochangesehenen Spätburgunder schmecken samtig und vollmundig und bringen ein fruchtiges Aroma sowie Nuancen von Mandel zum Ausdruck. Der leicht süßliche Duft nach roten Früchten, von Kirsche über Erdbeere und schwarzer Johannisbeere bis hin zur Brombeere charakterisieren diese Deutsche Weine. Bei Barriqueweinen stoßen des Weiteren auch Zimt-Vanille-Anklänge hinzu. Spätburgunder werden chambiert auf 16 bis 18 Grad getrunken.

Chilenische Weine

Erste Rebstöcke wurden in dem Andenland bereits Mitte des 16. Jahrhunderts gepflanzt. Chile ist das einzige Land, das bislang von der Reblaus verschont blieb. Da zudem auch der falsche Mehltau nicht aufgetreten ist, müssen wenige Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden. Für Chilenische Weine ist die Bordeaux-Rebsorte Carmenere typisch. Aus Carmenere Trauben werden rote, süffige und tanninarme Chilenische Weine mit Aromen von Beeren, Tabak, Schokolade und Leder gekeltert. Im Gegensatz zum Merlot erlangen Carmenere Trauben ihre Reife erst drei Wochen später. Die zweithäufigste Rebsorte Pais liefert Chilenische Weine, die zum Großteil innerhalb der eigenen Grenzen konsumiert werden. Die Pais ist mit der Mission aus Kalifornien oder der Monica aus Sardinien und Spanien identisch. Seit kurzem können auch Chilenische Weine aus Viognier-Trauben erworben werden. Diese weißen Chilenische Weine, die über einen relativ hohen Alkoholgehalt verfügen, bestechen durch ein starkes Aroma und den an Pfirsichen, Aprikosen und Blütenaromen wie Maiglöckchen oder Veilchen erinnernden Duft. Chilenische Weine aus Cabernet Sauvignon sind vollmundig und überzeugen mit einem Bouquet von Pfeffer und Kirschen. Zudem begleitet ein Geruch von Zedernholz diese Chilenische Weine. Die Lagerung in Eichenfässern, verleiht diesen Chilenische Weine neben einem Eichengeschmack auch ein Vanille- und Röstaroma. Ferner wird hierbei die Strenge der Tannine gemildert. Chilenische Weine aus Pinot Noir haben eine rubinroten Farbe und duften nach Süßkirsch- und Erdbeeraromen sowie floralen Noten. Am Gaumen kommt die breite Palette an ausgewogenen Tannin- und Fruchtaromen dieser Chilenische Weine zum Ausdruck, wobei schwarze Beeren dominieren.

Australische Weine

Der fünfte Kontinent steht statistisch gesehen auf Platz 6 der bedeutendsten Weinproduzenten. Der Weinanbau in Australien ist auf die Südstaaten New South Wales, Victoria, South Australia und auf den Ort Swan Valley beschränkt. Nahezu 140 Rebsorten kommen für die Produktion Australische Weine in Frage. Allerdings beschränkt sich die Marktbedeutung auf nur 35 Rebsorten. Australische Weine ähneln aufgrund ihrer großen Fruchtfülle eher den Südamerikanischen oder Kalifornischen Weinen, als den Weinen des alten Kontinents. Auch wenn Australische Weine von Kritikern als "marmeladig" angesehen werden, gibt es nicht wenige Weingüter, die mit der Höchstwertung von 5 Sternen prämiert wurden. Der Grange steht für einen der beliebtesten Australischen Weine. Ein süßliches Pflaumenaroma und feine Noten von Holz und Vanille prägen diese Australische Weine. Bei der Herstellung dieser Australische Weine bedient sich der Winzer der Rebsorte Shiraz und nur zu einem kleinen Anteil der Sorte Cabernet Sauvignon. Zur Produktion Australische Weine wird gerne auch die Rebsorte Semillon angebaut. Aus dieser gehen neben Weiß- und Süßweinen auch Blends, durch Verschnitt mit dem Sauvignon Blanc, hervor. Zitronenartige Aromen, aber auch Noten von Pfefferminz und Melone prägen Australische Weine aus Semillon. Ferner sind Nuancen von Nuss und Toast herauszuschmecken. Hier in Down Under werden anhand des Semillon auch Süßweine produziert, die dem französischen Sauternes in nichts nachstehen. Der Weinliebhaber wird bei diesen Australische Weine von den köstlichen Aromen von Aprikose, Ananas und Mango und den zusätzlichen Anklängen von gerösteten Nüssen sehr angetan sein.

Argentinische Weine

Der wüsten- und steppenartigen Landschaft Argentiniens ist es zu verdanken, dass Argentinische Weine zu Beginn ihrer Erzeugung nur geringen Schädlingen und Pestiziden ausgesetzt sind. Der Weinanbau beansprucht etwa 70% der Anbauflächen des Landes. Argentinien ist die bedeutendste Weinanbauregion Südamerikas und die fünfte weltweit. Die rote Rebsorte Malbec verleiht den Argentinische Weine eine fruchtige Würze, die oftmals typische Tabak- und Pflaumennoten aufweisen. Ferner meldet der Gaumen beim Kosten dieser Argentinische Weine Anklänge an Wacholder, Kirschen, Lor- und Blaubeeren und Bitterschokolade. Während die Rebsorte für diese Argentinische Weine in großen Teilen Frankreichs aufgrund von Krankheiten und Frost nahezu verschwunden ist, trifft sie im argentinischen Mendoza auf optimale Bedingungen. Diese beugen bei den Argentinische Weine einem zu hohen Tanningehalt vor. Im französischen Bordeaux liefern Malbec Beeren dagegen nur rustikale Weine. Bonarda Weine stehen an zweiter Stelle bei den produzierten Argentinische Weine. Oftmals kommt diese Rebsorte in Argentinische Weine als Verschnitt zum Einsatz, um diesen einen intensiven und fruchtigen Aroma zu verleihen. Hierbei kommt der Gaumen vor allem in den Genuss einer Himbeer- und Anis-Note. Mit dem Saft der Rebsorte Syrah werden gerbstoffreiche Argentinische Weine mit pfeffriger Würze und gutem Reifepotenzial erzeugt. Typisch für diese Argentinische Weine ist dabei der kräftige Anklang von Johannisbeeren. Die Rebsorte Torrontes besitzt für Argentinische Weine im Bereich der Weißweine eine hohe Bedeutung. Diese Argentinische Weine ähneln anlässlich ihres säurebetonten und aromatischen Geschmacks dem Gewürztraminer.

Amerikanische Weine

Im Vergleich zu Europa wurde in Nordamerika erst spät mit dem Weinbau begonnen. Amerikanische Weine werden vor allem in New Jersey, New York, Ohio, Virginia, Washington und Oregon produziert. Absetzen konnten sich jedoch insbesondere Amerikanische Weine aus Kalifornien (Napa Valley). Hier sind die besten klimatischen Bedingungen gegeben. Mit ihren über 3.000 Weinbergen sind die USA der viertgrößte Weinhersteller der Welt. Ihren guten Ruf haben Amerikanische Weine vor allem auch der roten Rebsorte Zinfandel zu verdanken. Diese Amerikanische Weine zeichnen sich durch ein charakteristisch würziges, an Nelken, Zimt dunkle Waldfrüchte und schwarzen Pfeffer erinnerndes Aroma aus. Im Vergleich zu seinem Pendant aus Italien (Primitivo genannt), sind diese Amerikanische Weine zumeist alkoholreicher und würziger im Aroma. Amerikanische Weine auf Basis von Merlot schmecken sehr fein nach Vanille, Pflaumen und Beeren und besitzen einen schönen mittleren Nachhall. Ferner kennzeichnen weiche Tannine diese Amerikanische Weine. Zu Beginn prägen Blau- und Heidelbeeren, schwarze Kirschen und eine feine Mokkanote den Geschmack dieser Amerikanische Weine. Im Abgang setzt sich eine Note Erdbeere, Preiselbeere und Black Kurant durch. Während in Italien die Rebsorte gerne mit Sangiovese verschnitten wird, hat sich in den USA der Cabernet Sauvignon als geeigneter Partner entpuppt. Die Rebsorte Chardonnay verhilft den Amerikanische Weine zu einem Duft nach Ananas, Grapefruit und Karambole. Der Weinkenner erkennt zudem bei diesen Amerikanische Weine das Aroma von grünem Apfel, Holunderblüten und Birnengelee. Der edle Tropfen wirkt leichtfüßig und erfrischend, während dieser von einem elegant-cremigen Geschmack geprägt ist.



Vinondolo GmbH
Geschäftsführer: Graziano Gallicchio
Pahlenort 21
45711 Datteln
Deutschland



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